Ralf Lindenau – seine Werke

 

  „Ich bin Künstler. Ich darf das!“

 

Wer sagt, dass Fotos „scharf“ sein müssen? Wer sagt, dass Fotos eine „gegenständliche Aussage“ beinhalten müssen? Und wer sagt, dass die Fotografie nur „ein Wimpernschlag der Realität“ sei oder gar statisch still sein muss?

In meinen Arbeiten lasse ich all den Schnickschnack des Gewohnten bewusst hinter mir und suche für mich nach neuen Wegen, neuen Möglichkeiten der Darstellung, neuen Weisen des Sehens.

Ich will das Rad nicht neu erfinden. Ich habe einfach Spaß am Fotografieren, auch wenn die Fotografie nicht mehr und nicht weniger ist, als Licht und Schatten und ein Medium um dies festzuhalten.

Ich liebe die abstrakte Malerei und hege eine hohe Affinität zu den großen und kleinen Meistern verschiedenster Kunstepochen. Daher ist es mein Bestreben diese Stile in meine Arbeiten mit aufzunehmen und fotografisch umzusetzen.

Schrill und bunt, mystisch oder obskur, mal laut, mal leise. So wie ich es gerade sehe.

Meine Motive finde ich in der Natur, der Industrie, der Architektur, aber auch oft einfach im Atelier oder auch schon mal in meiner Küche. Genau erklären kann ich das nicht. Es ist die Mischung verschiedenster Gegenstände und Techniken, die in meinen Bildern zu einem werden, so lang bis es meiner Vorstellung entspricht und ich damit zufrieden bin.

Da die individuelle Betrachtung meiner Werke nicht durch meine subjektive Wahrnehmung vorgeprägt werden soll, verwende ich keine Bildtitel, sondern überlasse den Betrachter frei seinen eigenen Eindrücken und Assoziationen.

(Ralf Lindenau, Dezember 2017)

 

VITA

 

  • 1974: Dreimonatige Foto AG an der IGS Köln Höhenhaus; Themenschwerpunkt: Entwicklungs- und Aufnahmetechniken
  • 1981 – 1983: Assistent bei Annelies Hazelhoff-Scholtz (†1998), Sarasota, Florida – Niederländische Fotokünstlerin mit Ausstellungen in Europa & USA
  • 1981 – 1983: Leistungskurs in Kunst an der Riverview High School Sarasota, Florida; Diverse Gemeinschaftsausstellungen (Öl, Aquarelle, Zeichnungen, Skulpturen)
  • 1985 – 1988: Ausbildung zum Fotografen (Schwerpunkt: Werbung, Industrie und Architektur) in Köln
  • 1988 – 1990: Freier Mitarbeiter bei den Zeitschriften „Surf“ und „Surf Magazin“ sowie dem Life-Style-Magazin „TOP-Cologne“
  • 1995 – 1996: Künstlerische Schaffensperiode, Vorbereitung von Ausstellungsobjekten
  • 1996: Einzelausstellung in der Galerie Haak, Köln
  • 1996: Einzelausstellung im Maritim Köln, im Rahmen einer Charity-Veranstaltung zugunsten leukämiekranker Kinder; Schirmherrin: Frau Hannelore Kohl, Organisatorin: Frau Charlotte Feindt
  • Seit 1998: Künstler und freier Fotograf, lebt und arbeitet in Köln